Bericht vom 23. Juli 2026
In dieser Folge geht es weiter mit dem Reizthema Dunkelflauten, über das wir einmal mehr unaufgeregt sprechen wollen. Zu Gast ist ein weiteres Mal Martin Kittel. In der letzten Folge haben wir mit ihm schon ausführlich darüber gesprochen, was Dunkelflauten eigentlich sind und wie man sie misst – wir fassen das am Anfang noch mal kurz zusammen. Schwerpunkt dieser Folge ist dann die Frage, wie wir das erneuerbare Energiesystem der Zukunft für extreme Dunkelflauten wappnen können. Zuerst geben wir einen breiten Überblick über die möglichen Beiträge verschiedener Flexibilitätstechnologien und stellen fest: Optionen zur Überbrückung kurzer Ereignisse gibt es sehr viele – je länger aber Energie bereitgestellt werden muss, desto herausfordernder wird es. Danach liegt der Fokus auf der Frage, wie viele wasserstoffbasierte Langfrist-Stromspeicher für die Überbrückung extremer Dunkelflauten in einem 100% erneuerbaren europäischen Energiesystem nötig sind. Grundlage hierfür ist unser kürzlich in Nature Communications veröffentlichter Fachartikel. Wir diskutieren, ob derart große Speicher tatsächlich realisiert werden können. Spoiler: grundsätzlich ja – aber man muss mal anfangen!
Wenn Euch fossilfrei gefällt, freuen wir uns immer über Abos, freundliche Rezensionen und gute Bewertungen – und natürlich auf euer Feedback.iese Folge – darüber reden wir dann nächstes Mal!
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Themen: Energiewirtschaft , Klimapolitik