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Auswertungen auf Basis der Daten der Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) zeigen einen hohen Anteil der Geringverdiener unter den Riester-Sparern. Dieses Ergebnis kann aber nicht auf die Bevölkerung übertragen werden, da die Daten nur die Riester-Sparer umfassen. Auswertungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen, dass die Verbreitung der Riester-Rente bei Personen und Haushalten ...
In:
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung
81 (2012), 2, 165-180
| Johannes Geyer
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Im Jahr 2013 bezogen rund 2,6 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung. Die Zahl der Leistungsempfänger ist seit 1998 um 45 Prozent gestiegen. Gut 70 Prozent der Leistungsbeziehenden, etwa 1,7 Millionen Personen, wurden zu Hause und knapp 30 Prozent stationär gepflegt. Daneben gibt es eine nicht unerhebliche Zahl von Personen, die auf Pflege angewiesen sind, aber noch nicht in einem Maß, ...
In:
DIW Wochenbericht
82 (2015), 14/15, 323-328
| Johannes Geyer
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Das Thema Altersarmut wird in Deutschland kontrovers diskutiert. Altersarmut gilt für viele als ein wichtiges sozialpolitisches Problem, da ältere Menschen nur wenige Möglichkeiten haben, etwas an ihrer Einkommensposition zu ändern. Arme Ältere sind deswegen einem hohen Risiko ausgesetzt, dauerhaft arm zu bleiben. Armut am Ende eines langen Erwerbslebens stellt für viele die Legitimität des vorhandenen ...
Berlin:
DIW Berlin,
2015,
(DIW Roundup - Politik im Fokus 62)
| Johannes Geyer
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Die Organisation der Altenpflege stützt sich in vielen Ländern auf die Bereitstellung informeller Pflege durch Familienangehörige. In alternden Gesellschaften gerät dieses System jedoch zunehmend unter Druck, da die Nachfrage nach Pflege steigt und gleichzeitig das Potenzial für Familienpflege sinkt. Die informelle Pflege wird aus fiskalpolitischer Sicht häufig als die kostengünstigste Variante der ...
In:
Fiscal Studies
38 (2017), 3, 393-415
| Johannes Geyer, Peter Haan, Thorben Korfhage
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Mit der bundesweiten Einführung des Elterngeldes für Geburten ab dem 1.1.2007 wurde das Erziehungsgeld abgelöst. An die Stelle eines Transfers, der nach Prüfung der Bedürftigkeit gezahlt wurde, trat eine Einkommensersatzleistung. Zudem wurde die Bezugsdauer von maximal zwei Jahren auf in der Regel 12 oder 14 Monate gekürzt. Mit zwei „Partnermonaten“ wurden zusätzlich Anreize für Eltern geschaffen, ...
In:
DIW Wochenbericht
79 (2012), 9, 3-10
| Johannes Geyer, Peter Haan, C. Katharina Spieß, Katharina Wrohlich
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Mit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 beabsichtigte die Bundesregierung die Bedingungen für Familien mit jungen Kindern zu verbessern. Die neue familienpolitische Leistung hatte mehrere Ziele, von denen in diesem Beitrag drei zentrale untersucht werden: Zum Ersten sollte für Eltern in der Frühphase der Elternschaft ein Schonraum geschaffen werden. Zum Zweiten ist es ein erklärtes Ziel des ...
In:
Zeitschrift für Familienforschung
25 (2013), 2, 193-211
| Johannes Geyer, Peter Haan, C. Katharina Spieß, Katharina Wrohlich
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Parental leave and subsidized child care are prominent examples of family policies supporting the reconciliation of family life and labor market careers for mothers. In this paper, we combine different empirical strategies to evaluate the employment effects of these policies for mothers with young children. In particular we estimate a structural labor supply model and exploit quasi-experimental variation ...
In:
Labour Economics
36 (2015), October 2015, 84-98
| Johannes Geyer, Peter Haan, Katharina Wrohlich
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In Germany, individuals in need of long-term care receive support through benefits of the long-term care insurance. A central goal of the insurance is to support informal care provided by family members. Care recipients can choose between benefits in kind (formal home care services) and benefits in cash. From a budgetary perspective, family care is often considered a cost-saving alternative to formal ...
In:
Health Economics
24 (2015), 9, 1178-1191
| Johannes Geyer, Thorben Korfhage
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Germany introduced a new mandatory insurance for long-term care in 1995 as part of its social security system. It replaced a system based on meanstested social welfare. Benefits from the long-term care insurance are not means tested and depend on the required level of care. The insurance provides both benefits in kind and cash benefits. The new scheme improved the situation for households to organize ...
Berlin:
DIW Berlin,
2015,
(SOEPpapers 785)
| Johannes Geyer, Thorben Korfhage
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Many informal caregivers are of working age, facing the double burden of providing care and working. Negative labor supply effects can severely reduce the comparative cost advantage of informal over formal care arrangements. When designing long-term care (LTC) policies, it is crucial to understand the effects not only on health outcomes but also on labor supply behavior of informal caregivers. We evaluate ...
In:
Health Economics
27 (2018), 9, 1328-1339
| Johannes Geyer, Thorben Korfhage