Kommentar vom 27. Juli 2016
Deutschlands wichtigste Ressource sind schlaue Köpfe mit neuen Ideen. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs sind Karrieren an deutschen Universitäten im internationalen Vergleich aber unattraktiv. Die besten jungen Akademiker zieht es nach ihrer Promotion als Assistenzprofessoren vor allem in die USA und nach Großbritannien, Skandinavien oder die Niederlande – in fast allen Disziplinen. Dort gibt es etablierte tenure-track-Systeme, die nach erfolgreicher Evaluierung nach fünf bis acht Jahren eine Festanstellung versprechen. In Deutschland hingegen sind nahezu alle Wissenschaftlerstellen ohne Aussicht auf Entfristung – außer Professuren.
Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 30/2016 (PDF, 186.89 KB)