Die Ursachen und Formen internationaler Migration haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Insbesondere unfreiwillige Migration und prekäre Aufenthaltslagen rücken in den Fokus. Trotz umfangreicher Forschung bestehen weiterhin erhebliche Wissenslücken hinsichtlich der Auswirkungen rechtlicher und politischer Maßnahmen auf jene Migrant:innen, deren Aufenthaltsstatus unsicher oder rechtlich ...
In:
Marcel Berlinghoff, J. Olaf Kleist (Hrsg.) ,
Reflexive Flucht- und Flüchtlingsforschung : Inter-/Disziplinäre Ansätze
Baden-Baden : Nomos
S. 157-179
| Constantin Hruschka, Christian Hunkler, Tim Rohmann
Background: Family migration shapes early childhood development (ECD), but the link between parental voluntary versus forced migration experiences and ECD remains underexplored. Germany, with its diverse migration streams, offers an opportunity to investigate this interrelation. Objective: This study examines the link between parental migration status and ECD of children aged 2–4 and investigates ...
In:
Demographic Research
55 (2026), Art. 8, S. 275-306
| Valeriia Heidemann, Sabine Zinn, Louise Biddle
Wartezeiten, Entfernungen und Kosten erschweren medizinische Versorgung – Vielen Geflüchteten fällt es schwer, sich im Gesundheitssystem zu orientieren – Abbau von Zugangshürden entscheidend
Geflüchtete stoßen in Deutschland insbesondere in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft auf erhebliche Hürden beim Zugang zur Gesundheitsversorgung. Lange Wartezeiten, große Entfernungen und finanzielle Belastungen ...
Geflüchtete haben nach ihrer Ankunft in Deutschland oft einen erhöhten medizinischen Versorgungsbedarf. Beim Zugang zur Gesundheitsversorgung sind sie jedoch mit verschiedenen Hürden konfrontiert. Auswertungen der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten für die Jahre 2023 und 2024 zeigen, dass wahrgenommene Wartezeiten, große Entfernungen und finanzielle Hürden die bedarfsgerechte Versorgung in den ...
2026| Louise Biddle, Andrea Marchitto, Elena Sommer
Hintergrund: Bislang ist wenig über die psychische Gesundheit von geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Deutschland bekannt. Ziel ist es daher, das Vorliegen einer depressiven (DS) und Angstsymptomatik (AS) bei geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu beschreiben, relevante Einflussfaktoren zu identifizieren und die Prävalenzen psychischer Belastungen mit anderen Herkunftsgruppen zu vergleichen. ...
In:
Journal of Health Monitoring
11 (2026), 10, 14 S.
| Susanne Bartig, Stefan Liebig, Carmen Koschollek, Adriana Rocío Cardozo Silva, Louise Biddle
Background: To date, little is known about the mental health of Ukrainian refugees living in Germany. Therefore, this study aims to describe the prevalence of depressive (DS) and anxiety symptoms (AS) among refugees from Ukraine, identify relevant associated factors, and compare the prevalence of psychological distress across different groups of origin. Methods: The analyses are based on data from ...
In:
Journal of Health Monitoring
11 (2026), 10, 13 S.
| Susanne Bartig, Stefan Liebig, Carmen Koschollek, Adriana Rocío Cardozo Silva, Louise Biddle