Die Sicherheitenpolitik einer Zentralbank legt fest, welche Vermögenswerte Banken als Sicherheiten für Refinanzierungsgeschäfte hinterlegen können. Sie ist damit eine zentrale Stellschraube, um das Bankensystem mit Liquidität zu versorgen und gleichzeitig zu stabilisieren. Mittels eines Hochfrequenz-Identifikationsansatzes wird untersucht, wie die Sicherheitenpolitik der Europäischen Zentralbank Banken, ...
Handelssanktionen kommen seit den 1960er Jahren vermehrt zum Einsatz und machen mittlerweile ein Drittel aller Wirtschaftssanktionen aus. Die wirtschaftlichen Kosten, die durch das Einführen von Handelssanktionen entstehen, variieren je nach Handelsstruktur des betroffenen Landes. Untersucht werden Einbußen des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf unter der Berücksichtigung der sanktionierten Handelsströme. ...
Die deutsche Wirtschaft kommt nach drei schwachen Jahren nicht recht in Fahrt. Zum Jahreswechsel hatte sich noch eine leichte Erholung abgezeichnet, die vor allem von der Binnenwirtschaft und dem privaten Konsum hätte getragen werden sollen. Doch neben den ohnehin vorhandenen strukturellen Problemen muss die deutsche Wirtschaft nun auch den Folgen des Iran-Kriegs Tribut zollen. Der Energiepreisschock ...
Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten umweltpolitische Fortschritte erzielt, eine umfassende, konsumbasierte Analyse zeigt aber ein differenzierteres Bild: Betrachtet man nur die inländische Produktion, zeichnet sich in vielen Umweltkategorien ein positiver Trend ab. Werden jedoch die Umweltbelastungen einbezogen, die entlang der gesamten globalen Lieferkette entstehen, überschreitet der Konsum ...
Kommunen tragen maßgeblich die öffentliche Daseinsvorsorge, doch trotz steigender Bruttoinvestitionen blieben die realen Zuwächse unzureichend und die seit Jahren negativen Nettoinvestitionen weisen auf erheblichen Substanzverzehr hin. Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) kann zur Stärkung der kommunalen Investitionstätigkeit beitragen und regionale Unterschiede verringern. ...