Akzeptanz des Spitzensports in Deutschland – Zum Wandel der Wahrnehmung durch Bevölkerung und Athleten

Externe Monographien

Christoph Breuer, Kirstin Hallmann, Michael Ilgner

Bonn: Sportverlag Strauß, 2017,

Abstract

Spitzensport ist nach wie vor enorm attraktiv, steht jedoch teils massiv in der Kritik und muss sich weiterentwickeln, um seine Attraktivität sowie seine gesellschaftliche Funktion nicht zu gefährden. So üben Sportgroßveranstaltungen wie die Olympischen Spiele oder Fußballweltmeisterschaften eine weltweit unverändert hohe Faszination für Milliarden Menschen aus. Keine anderen positiv besetzten Ereignisse erreichen eine derart große globale Aufmerksamkeit. Im Zuge dessen ist der Spitzensport zu einer zentralen Plattform für die Marken- und Unternehmenskommunika- tion geworden. Zugleich wird Spitzensport als gesellschaftlich sinnvoll bzw. gar not- wendig erachtet, da durch ihn Sozialisations-, Integrations- und nationale Repräsen- tationsleistungen erbracht oder zumindest erhofft werden. Die Essenz des Spitzensports, der faire Wettstreit, aus dem der Bessere1 als Sieger hervorgeht, und das Streben nach immer besseren Leistungen unter fairen Bedin- gungen sind Grundlage für dessen soziale Funktionen wie auch für seine ökonomische Erfolgsgeschichte. Anhaltende Integritätsprobleme wie Doping, Korruption und Match-Fixing in Teilen des Sports lassen jedoch die Frage aufkommen, ob dadurch nicht die gesellschaftliche Akzeptanz des Spitzensports gefährdet ist. Dies näher zu untersuchen ist Gegenstand dieser Studie. Analysiert wird die gesell- schaftliche Akzeptanz des Spitzensports einerseits aus Sicht der Bevölkerung und andererseits aus Sicht der Athleten. Aktuelle Daten werden mit Befunden früherer Studien verglichen, so dass Trendanalysen möglich sind.

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