Politischer Bericht zur Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen

Diskussionspapiere extern

Senioren Bundesministerium für Familie

Berlin: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2013,

Abstract

Familienpolitische Leistungen erreichen sehr viele Menschen in unserem Land: 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung können über Erfahrungen mit mindestens einer Leistung berichten, knapp die Hälfte der Bevölkerung nutzt aktuell eine der Leistungen. Welche Wirkungen zeigen diese Leistungen bei den Familien, die sie erhalten? Wie werden die Leistungen von den Familien selbst eingeschätzt? Diese Fragen standen am Anfang des Projekts der Gesamtevaluation der ehe‐ und familienbezogenen Maßnahmen im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums der Finanzen – als Basis für eine fundierte wissensbasierte Politikgestaltung. Ziele und Vorgehen bei der Erkenntnissuche und ihre Ergebnisse, von interdisziplinären Teams aus Wissenschaft erarbeitet und mit externer Expertise diskutiert, werden im Folgenden dargelegt. Die Gesamtevaluation der ehe‐ und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen bietet Antworten auf diese Fragen und Erwartungen. Ihre erkenntnisleitenden Fragen folgen familienpolitischen Zielen, die im siebten und achten Familienbericht erarbeitet wurden: Wahlfreiheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wirtschaftliche Stabilität von Familien, gute Entwicklung von Kindern und Erfüllung von Kinderwünschen. Für die Messung der Zielerreichung bedient sie sich der dafür zur Verfügung stehenden Methoden aus den Sozialwissenschaften und der Ökonomie. Dabei fragt sie nach dem effizienten Einsatz öffentlicher Mittel in Bezug auf diese Ziele. Sie berücksichtigt die Wünsche, Einstellungen und Erwartungen der Bevölkerung und besonders der Familien selbst.

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