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Die Corona-Pandemie fördert existenzielle Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts zutage. Unter anderem wird seit Beginn der Krise kontrovers über den Wert und das Ansehen "systemrelevanter Berufe" diskutiert. Während sich im März 2020 Bürger:innen auf den Balkonen der Republik versammelten, um diesen systemrelevanten Berufen Beifall für ihre Arbeit zu spenden, hielten Teile der betroffenen ...
In:
Aus Politik und Zeitgeschichte
71 (2021), 13-15, 12-18
| Annekatrin Schrenker, Claire Samtleben, Markus Schrenker
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Knapp neun Millionen Menschen arbeiteten 2019 für weniger als zwölf Euro die Stunde, zeigt eine Studie des gewerkschaftsnahen WSI. Auch jeder zehnte Tarifbeschäftigte wäre betroffen.
In:
Handelsblatt online, 2021-10-30
(2021),
| Frank Specht
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Erst in den vergangenen Jahren finden sich zunehmend empirische Arbeiten mit einem ökonomischen Blick auf die Kindertagesbetreuung in Deutschland. Darunter finden sich familien- und arbeitsmarktökonomische Studien zur Bedeutung von Kitas für die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit. Es zeigt sich, dass der Kita-Ausbau die Erwerbstätigkeit von Müttern mit jungen Kindern erhöht hat. Bildungsökonomische ...
In:
Perspektiven der Wirtschaftspolitik
23 (2022), 1, 25-37
| C. Katharina Spiess
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2017,
| Juliane F. Stahl
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Auch in der Architektur bestehen Gehaltsunterschiede bei vergleichbarer Arbeit. Aber welche Rolle spielen Teilzeitarbeit, Bürogröße und berufliche Position? Und ist das Geschlecht der entscheidende Faktor für niedrigere Bezahlung?
In:
Deutsches Architektenblatt online, 2021-06-07
(2021),
| Philip Steden, Nicole Reiß
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Creating distributional national accounts (DINA; e.g. Piketty, Saez, and Zucman 2018) requires the allocation of all government expenditure to individuals in order to compute their post-tax, post-transfer income. A sizeable part of government expenditure is in-kind spending, either in the form of individualized transfers (e.g., Medicare and Medicaid) or of collective consumption expenditure (e.g., ...
Kiel, Hamburg:
ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft,
2021,
(Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2021: Climate Economics)
| Holger Stichnoth, Lukas Riedel
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Die starken Einschränkungen des Kita und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest ...
In:
DIW Wochenbericht
87 (2020), 19, 331-340
| Kai-Uwe Müller, Claire Samtleben, Julia Schmieder, Katharina Wrohlich
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Das im Jahr 2015 eingeführte Bestellerprinzip hatte Auswirkungen auf einen Großteil der deutschen Bevölkerung. Rund 54 % der Haushalte in Deutschland wohnten 2018 in Mietwohnungen. Zudem zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2015 59.160 in der Vermittlung von Wohnimmobilien für Dritte tätige Personen, die, soweit sie auf dem Mietwohnungsmarkt tätig waren, ebenfalls ganz direkt vom eingeführten ...
Berlin:
DIW Econ,
2021,
| Johanna Neuhoff, Yann Girard, Tilman Herchenröder, Janik Evert, Arnold Lehmann-Richter
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Objective: This study examines how the interplay of both partners' employment biographies is associated with the within-couple gender wealth gap in later life in Britain and Western Germany, including married couples born between the 1920s and 1960s. Background: Although it is well-known that women own less personal wealth than their male partners on average, variation in the gender wealth gap ...
In:
Journal of Marriage and Family
84 (2022), 2, 552-569
| Theresa Nutz, Davide Gritti
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Seit Jahren stehen verschiedene Grundrentenmodelle zur Diskussion, die bedürftigen Bundesbürgern ein würdiges Auskommen im Ruhestand garantieren sollen. Doch wer würde von einer Aufstockung der gesetzlichen Rente ohne Prüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse wirklich profitieren?
In:
iwd
(2019), 14, 6-7
| o.V.