Der Schweinezyklus beschreibt das Problem der Zeitverzögerung bei der Anpassung des Angebots auf einem Markt. Der Begriff geht auf den früheren DIW-Ökonomen Arthur Hanau (1902-1985) und dessen Dissertation „Die Prognose der Schweinepreise“ zurück, die er im Jahr 1928 im Vierteljahrsheft zur Konjunkturforschung veröffentlichte – damals hieß das DIW Berlin noch Institut für Konjunkturforschung.
DIW-Steuerexperte Stefan Bach nimmt die Wahlprogramme der Parteien vor der Bundestagswahl 2025 hinsichtlich ihrer Steuerpläne unter die Lupe. Union und FDP wollen Besser- und Hochverdienende entlasten, SPD und Grüne die unteren und mittleren Einkommen. Der Wissenschaftler legt den Finger in die Wunde: Genug Wachstumseffekte sind unwahrscheinlich, Steuererhöhungen sollten nicht tabu sein. In seinen...
Die PISA-Studien zeigen, dass Schulleistungen von Jugendlichen stark von ihrer sozialen Herkunft abhängen – und zwar in Deutschland stärker als in vielen anderen Ländern. Jascha Dräger erklärt im aktuellen „Nachgeforscht“, wie sehr Mathematik- und Sprachkompetenzen bereits am Schulanfang mit der sozialen Herkunft zusammenhängen. Dabei wird die Situation in Deutschland mit der in Frankreich, im...
Industrial strategies are not only about the development of new technologies. They also need to ensure conducive conditions for technology diffusion across the economy to unlock productivity potential. This panel draws on recent OECD research on conditions and policy levers that enable AI technology uptake and diffusion across firms. Building on this evidence, the panel will discuss key elements...
Nach dem Gesetz der Teillegalisierung haben sich DIW-Forscherinnen angesehen, inwiefern sich der Konsum von Drogen verändert hat. Es gibt einen Anstieg beim Konsum harter Drogen wie Kokain und Methamphetamin, aber dieser Anstieg hat bereits vor der Teillegalisierung von Cannabis begonnen. Insgesamt deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass die Teillegalisierung kurzfristig vor allem...
Der RBB blickt in diesem Video zurück auf die Arbeit des DIW im Jahre 1980. Damals lief jeden Mittwoch in Berlin-Kreuzberg eine Druckmaschine auf Hochtouren, um den DIW-Wochenbericht zu drucken. Dieser wurde an 3.000 bis 4.000 Personen verschickt.
Nicht nur die Technik war eine andere. Im Jahr 1980 fällt außerdem auf: In dem Beitrag über die Arbeit des DIW sind vor allem Herren in Anzügen zu...
Ein „Boomer-Soli“ – eine Solidaritäts-Sonderabgabe auf sämtliche Alterseinkünfte – kann ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung des Rentensystems in Deutschland sein. Die Abgabe würde gezielt Personen mit hohen Alterseinkünften moderat zur Kasse bitten, um einkommensschwache Rentner*innen zu unterstützen und damit das Risiko der Altersarmut zu reduzieren. Das Besondere an dem Konzept: Umverteilt...
As part of the DIW-OECD Industrial Strategy Dialogues, this event will explore how strategic international partnerships can accelerate the decarbonisation of the steel sector. Steel is a cornerstone of modern economies but also one of the most emissions intensive industries — an issue made even more urgent by the current energy crisis, which has exposed the vulnerability of carbon intensive...
Franziska Holz, DIW-Energieökonomin, erklärt die Vorteile von LNG und wieviel Europa davon importiert. Vor dem russischen Krieg gegen die Ukraine gab es in Deutschland keine LNG-Importkapazitäten. Inzwischen haben wir Importkapazitäten im Umfang von 20 Milliarden Kubikmeter, das ist ein Viertel unseres Erdgasverbrauchs.