DIW-Industrieökonom Alexander S. Kritikos untersucht erstmalig den Zusammenhang zwischen dem Geschlecht der Unternehmer*innen und dem Gender Pay Gap. Im Durchschnitt ist die Lohnlücke in Unternehmen im Besitz von Frauen mehr als zwei Prozentpunkte niedriger als in Unternehmen von Männern. Dabei gibt es erhebliche Branchenunterschiede, so der Studienautor: „Im Dienstleistungsbereich sind die...
DIW-Umweltökonomin Merve Küçük hat berechnet, wie hoch der CO2-Fußabdruck deutscher Haushalte ist. Zur Zeit beträgt er im Durchschnitt 6 Tonnen! Er dürfte aber nur 3 Tonnen betragen, wenn das 2 Grad-Ziel noch erreicht werden soll. Sie betrachtete in ihrer Untersuchung auch die Unterschied zwischen reicheren und ärmeren Haushalten. Reichere Personen stoßen beim Heizen tatsächlich weniger CO2 aus...
DIW-Wissenschaftlerin Josefin Meyer beschreibt, wie der Staat über Staatsanleihen Kredite aufnimmt. Wie eine Bank vorher prüft, ob jemand kreditwürdig ist, so prüft eine Rating Agentur, inwieweit ein Land zuverlässig ist und nimmt eine sogenannte Bonitätsprüfung vor.
Staatsanleihen sind Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Mit dem Erwerb einer Staatsanleihe leiht die Investorin oder...
Franziska Schütze, DIW-Forscherin und Mitglied der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance, erläutert, warum Finanzmarktakteur*innen neben Risiko und Rendite zuletzt auch immer stärker auf den Aspekt Nachhaltigkeit achten. In den Fokus rücken bisher vor allem ökologische und soziale Kriterien sowie Kriterien guter Unternehmensführung ("Governance"). Dabei sind vielfältige Wechselwirkungen...
Mattis Beckmannshagen greift die aktuelle Debatte um die Arbeitszeit auf und schaut genauer hin: Tatsächlich wird in Deutschland so viel gearbeitet wie noch nie. Zwar ist die wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt gesunken, d.h. es arbeitet nicht mehr jeder in Vollzeit, aber insgesamt ist die Arbeitszeit gestiegen, denn es gibt nicht mehr den Einverdienerhaushalt, sondern meistens arbeiten in...
Mats Kröger hat gute Ideen, um die Energiewende zu beschleunigen. Wenn Unternehmen jetzt immer mehr (sauberen!) Strom benötigen, weil sie ihre Produktion umstellen, dann brauchen sie auch Sicherheiten, was die Stromkosten angeht. Eine mögliche Lösung wäre ein sogenannter erneuerbare Energienpool, wo für beide Seiten, Stromproduzent*innen wie Stromkonsument*innen feste Preise garantiert werden...
DIW-Forscherin Adriana Cardozo hat untersucht, wer in Deutschland Geld ins Ausland überweist. Die Debatte sollte sich überhaupt nicht um Geflüchtete drehen, denn nur sieben Prozent der Geflüchteten sind in der Lage, Geld nach Hause zu senden. Nicht-Migrant*innen, also alle Deutschen ohne Migrationshintergrund, überweisen meist Geld an ihre Kinder, die z.B. im Ausland studieren. 1,5 Prozent dieser...